Batteriepflegehinweise


Batteriepflegehinweise:

 

Vorsorge / Wartung

Eine alte und auch eine neue Autobatterie kann bei sorgloser Nutzung eine dauerhafte Schädigung erleiden. Auch technische Defekte Ihres Fahrzeuges können Ihre Starterbatterie ungewollt schädigen. Ebenso gilt es zu wissen, dass keine Batterie ewig halten wird. Ein Austausch wird also im Laufe der Zeit zwingend erforderlich sein.

Unsere Tipps:

-> Falls Sie eine Batterie besitzen die älter als 5 Jahre ist, oder Sie das genaue Alter nicht wissen, können Sie in den meisten Werkstätten die Leistung und das Alter Ihrer Batterie testen lassen. So sind Sie bereits vor einem möglichen Totalausfall Ihrer Batterie über den Zustand informiert. (Testgeräte auch bei uns im Shop zu finden!)

-> Falls Sie eine Autobatterie besitzen wo der Flüssigkeitsstand ablesbar und somit wiederauffüllbar ist, sollten Sie diesen einmal jährlich kontrollieren und gegebenenfalls destilliertes Wasser nachfüllen. Hierbei auf die nötige Menge achten (Markierungen an der Batterie)

-> Batteriepole sauber halten. Korrodierte Pole fördern die Bildung von Kriechströmen und entladen diese zusätzlich auch im Stand. Zunächst also beide Pole reinigen und dann mit Polfett schützen. (alle nötigen Artikel bei uns im Shop zu finden)

-> Ihre Autobatterie niemals vollständig entladen. Eine vollständige Entladung schädigt Ihre Batterie dauerhaft. Daher bei Anzeichen einer schwachen Batterie diese mit einem elektrischen Aufladegerät aufladen.

-> Kurzstrecken vermeiden. Eine Batterie im Kurzstrecken Betrieb wird nicht vollständig aufgeladen.

-> Defekte Lichtmaschine rechtzeitig austauschen. Flackerndes Licht oder ständig durchbrennende Glühlampen weisen auf eine defekte Lichtmaschine (bzw. Regler) hin. Diese wird durch zu hohe oder zu niedrige Ladespannungen auch die Fahrzeugbatterie schädigen.

 

 

Kurzstrecken

Grundsätzlich gilt es Kurzstrecken zu vermeiden. Bei Kurzstrecken spricht man üblicherweise von Fahrten unter 3-5 Kilometer. Bei der Fahrt einer Kurzstrecke wird die Batterie nicht vollständig geladen. Zusätzlich fördern ständige Kurzstrecken den Verschleiß des Motors und sorgen für einen erhöhten Treibstoffverbrauch.

Unsere Tipps:

-> Falls sich Kurzstrecken nicht vermeiden lassen, die Batterie alle 3 Monate (im Winter häufiger!) mit Hilfe eines elektrischen Ladegerätes aufladen. Dies gilt ebenso wenn Sie Ihr Fahrzeug nur selten bewegen, z.B. nur einmal in der Woche.

-> Während der Kurzstrecken, unnötige elektrische Verbraucher ausschalten bzw. nur kurzzeitig benutzen.

-> Eine Autobatterie mit höherer Kapazität bietet mehr Reserven. Unbedingt jedoch die Baugrößen vergleichen!

-> Den Tipp möglicherweise auf ein Fahrrad oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, geben wir Ihnen nicht ;-)

 


Winter

Im Winter steht Ihre Starterbatterie vor besonderen Herausforderungen. So muss diese neben dem meist täglichen Kaltstart des Motors auch sämtliche elektrische Verbraucher versorgen. Licht, Scheibenwischer, Gebläse, beheizbare Heckscheibe, Sitzheizung und das Radio. All diese Geräte benötigen Strom die die Batterie liefern muss. In den meisten Fällen wird bei solch einer Belastung jedoch die Lichtmaschine (der Teil Ihres Autos der die Batterie wieder lädt) nicht ausreichend Strom liefern können, um Ihre Batterie wieder vollständig zu laden. Zusätzlich erschwerend wirken sich dabei auch die tiefen Temperaturen aus, die die Batterie Ihres Fahrzeuges schon beim bloßen abstellen belasten.

Unsere Tipps:

-> Elektrische Verbraucher ausschalten falls diese nicht mehr benötigt werden. Zum Beispiel: Sobald die Front- und oder Heckscheibe frei ist, die Gebläsestärke reduzieren oder die Heckscheibenheizung abschalten.

-> Vor dem Motorstart, alle elektrischen Verbraucher ausschalten. Licht, Heizung, Gebläse und weitere also erst einschalten nachdem der Motor gestartet wurde.

-> Falls die Möglichkeit besteht: Wind- und wettergeschützt parken. Dies verhindert zu starke Temperaturunterschiede sowie stärkere Minustemperaturen.

-> Kurzstrecken sind zu vermeiden. Bei Fahrten unter 3-5 Kilometern kann die Batterien nicht vollständig geladen werden.
Die Folge ist eine von Tag zu Tag schwächer werdende Batterie.

-> Bei zwingenden, wiederholenden Kurzstreckenfahrten die Batterie wöchentlich mit Hilfe eines elektrischen Ladegerätes aufladen. Dies gilt ebenso wenn Sie Ihr Fahrzeug nur selten bewegen, z.B. nur einmal in der Woche.


-> Falls Sie eine ältere Batterie im Einsatz haben, die bereits jetzt Ihr Fahrzeug mit Mühe und Not startet (Sie erkennen dies an dem verlangsamten, schwächeren Anlassergeräusch wenn Sie den Schlüssel umdrehen) ist Ihre Autobatterie bereits für den Austausch fällig. Bei weiter fallenden Außentemperaturen wird diese Batterie Ihr Auto nicht mehr starten können.

 


Totalausfall

Sie möchten Ihr Auto starten doch es passiert einfach nichts mehr. Der Anlasser bekommt zu wenig Strom von der Batterie, das muss jedoch nicht unbedingt das Ende der Batterie sein:

Unsere Tipps:

-> Zuerst nachschauen ob die Anschlüsse an beiden Batteriepolen ausreichend fixiert sind/waren.

-> Falls Sie eine Autobatterie besitzen wo der Flüssigkeitsstand ablesbar und somit wiederauffüllbar ist, sollten Sie den Wasserstand überprüfen und gegebenenfalls destilliertes Wasser nachfüllen. Hierbei auf die nötige Menge achten (Markierungen an der Batterie, Schutzmaßnahmen unbedingt beachten!) Danach den folgenden Punkt ausführen:

-> Eine Aufladung mit einem elektrischen Aufladegerät ist notwendig. Dabei die nötige Aufladedauer beachten. Zusätzlich gibt es Ladegeräte mit einer speziellen Programmierung für komplett entladene Batterien. (auch bei uns im Shop zu finden!)

-> Falls die Batterie danach Ihr Fahrzeug immer noch nicht startet bzw. nach kurzer Zeit das gleiche Problem auftritt, können Sie den Säurestand überprüfen (Messgeräte bei uns im Shop zu finden) und gegebenenfalls den Säuregehalt der Batterie erhöhen (Schutzmaßnahmen unbedingt beachten! Schwefelsäure!)

 


Äußere Pflege

-> Autobatterien niemals im gekippten Zustand lagern

-> Starterbatterien niemals mit einem trockenen Tuch abreiben, es besteht die Möglichkeit der statischen Gehäuseaufladung.

-> Batteriepole sauber halten. Korrodierte Pole fördern die Bildung von Kriechströmen und entladen diese zusätzlich auch im Stand. Zunächst also beide Pole reinigen und dann mit Polfett schützen. Auch neue Batterien müssen mit Polfett geschützt werden. (alle nötigen Artikel bei uns im Shop zu finden)

-> Batterieklemmen ausreichend kräftig anziehen

 

 

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